Bei schnelldrehenden Getrieben entscheidet oft nicht die Mechanik über die Performance – sondern der Temperaturhaushalt.
Und damit eine Frage, die in der Praxis schnell zum Engpass wird:
Welcher Öl-Volumenstrom ist wirklich nötig, damit das System in jedem Lastfall stabil bleibt?
Genau hier setzen unsere Berechnungsmethoden an – weit über die klassische Wälzlagerberechnung hinaus. Denn Öl ist nicht nur Schmierstoff, es ist Kühlmedium, Energieträger und Stellhebel für Effizienz und Lebensdauer.
Was wir in Projekten konkret liefern:
- Verlustleistungsmodelle (z. B. Lagerreibung, Verlustmomente, Systemeinflüsse)
- Thermisches Netzwerk / Digitaler Zwilling der Applikation: Wärmequellen, Wärmewege, Abfuhr, Vorspannungsbewertung
- Auslegung des Ölmanagements: benötigter Volumenstrom, Viskositätsänderungen über Temperatur/Alterung, Eintrittstemperaturen, Randbedingungen je Lastkollektiv
→ Ergebnis: Zielmessgrößen steuerbar machen – Temperaturfenster, Wirkungsgrad, Lebensdauer, Stabilität im Betrieb
Das Entscheidende: Wir optimieren nicht „ein Lager“, sondern helfen, die Applikation zielführend auszulegen – technisch sauber und wirtschaftlich belastbar.
Wenn Sie gerade an z.B. High-Speed-Antrieben arbeiten (Robotik, E-Mobility, Präzisionsgetriebe): Welche thermische Fragestellung bremst Sie aktuell am meisten – Ölversorgung, Verlustleistung oder Grenztemperaturen?